Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit lobt zum vierten Mal in Folge die Modellförderung "Belebung der Innenstädte" - Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) aus.
Bitte nutzen Sie die nachfolgenden Links, um sich die notwendigen Unterlagen aus dem Netz herunterzuladen:
Alternativ finden Sie die Downloads auch unter www.qin-niedersachsen.de
Die Sieger in 2010
Am 24. Juni hat
das Land Niedersachsen die Gewinner des Wettbewerbs
"Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) 2010" bekannt gegeben. Unter
den 20 gekürten Standorten des Wettbewerbs zur Belebung der Innenstädte
befinden sich vier aus dem Verbandsbereich des Einzelhandelsverbandes
Hannover-Hildesheim, nämlich die Städte Göttingen, Hildesheim, Nienburg
und Springe.
Die
Gewinner wurden von einer Jury unter der Leitung von
Sozialstaatssekretär Heiner Pott aus 31 von Kommunen und privaten
Initiativen eingereichten Bewerbungen für die Modellförderung
ausgewählt.
Das
Land beteiligt sich mit bis zu 40 Prozent an den zuwendungsfähigen
Kosten und stellt hierfür rund eine Million Euro bereit. Zusammen mit
den anteiligen Mitteln privater Initiativen sowie der Kommunen stehen
für die Förderung der Projekte damit mindestens 2,2 Millionen Euro zur
Verfügung. Nach Angaben des Sozialministeriums wurden Projekte
ausgewählt, die eine "nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung
städtischer Zentren erwarten lassen".
In
den elf weiteren Projektanträgen sind nach Angaben des Ministeriums
viele interessante und Erfolg versprechende Ansätze enthalten, die aus
Sicht der Jury aber noch weiter-entwickelt werden müssten. Diesen
Projekten wird das Sozialministerium konkrete Hinweise geben, wie diese
Ansätze weiter voran gebracht werden können.
Zielsetzung
des Landes ist es, mit der "Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN)"
beispielhafte und innovative Ideen zur Standortentwicklung und
insbesondere kooperative private Aktivitäten und Investitionen
anzustoßen, um die Innenstädte als Standort des Einzelhandels und der
Dienstleistungen städtebaulich aufzuwerten. Zu diesem Zweck stellt das
Land eine Mio. Euro für 2010 zur Verfügung. Anders als die
Business-Improvement-District-Aktivitäten in den Ländern Hamburg,
Hessen, Bremen, Schleswig-Holstein, Saar-and und Nordrhein-Westfalen
beruht diese Initiative nicht auf einer gesetzlichen Grundlage, sondern
auf freiwilligem Engagement.
Die Sieger aus unserem Verbandsbereich sind:
- Göttingen: "Beleben durch Verbinden" (12.000 Euro Förderbeitrag)
- Hildesheim: "Charmant & kompetent - Wegweisend" (30.000 Euro Förderbeitrag)
- Nienburg: "1000 Jahre Leinstraße - und weiter geht´s" (32.000 Euro Förderbeitrag)
- Springe: "Uns geht ein Licht auf - Licht am Markt" (34.400 Euro Förderbeitrag)
Die weiteren Sieger aus Niedersachsen sind:
- Ankum: "Aktiv für Ankum!" (39.302 Euro Förderbeitrag)
- Bad Bederkesa: "Bad Bederkesa - Wir machen unseren Ortskern fit für die Zukunft" (48.577 Euro Förderbeitrag)
- Bardowick: "Jetzt oder nie: Pieperstraße und Große Straße stellen sich auf und werden aktiv!" (34.340 Euro Förderbeitrag)
- Bohmte: "Raum für Mehr" (40.160 Euro Förderbeitrag)
- Emden: "QiN - Ein Gewinn für das Faldern-Quartier" (28.000 Euro Förderbeitrag)
- Emsbühren: "Markt/In der Maate - Vom Hinterhof zur Ortsmitte" (110.000 Euro Teilförderung)
- Helmstedt: "Herzstück Neumärker" (24.000 Euro Förderbeitrag)
- Leer: "Büntingplatz als erster Impulsgeber - die Leeraner Altstadt startet durch" (110.000 Euro Förderbeitrag)
- Nordenham: "WeserWasserLicht" (61.200 Euro Förderbeitrag)
- Osnabrück: "Quartiersmanagement Heger-Tor-Viertel" (15.000 Euro Förderbeitrag)
- Ostercappeln: "Starke Mitte - Lebenswertes Zentrum" (39.900 Euro Förderbeitrag)
- Salzgitter-Bad: "Wir geben der Altstadt die Würze!" (52.000 Euro Förderbeitrag)
- Seevetal: "Schulstraße im Gemeindeteil Maschen" (12.000 Euro Förderbeitrag)
- Wittingen: "Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah" (18.000 Euro Förderbeitrag)
- Wolfenbüttel: "Leben und Arbeiten zwischen Schlossplatz und Ziegenmarkt - ein Gestaltungsregelwerk für die Fußgängerzone" (19.170 Euro Förderbeitrag)
- Wolfsburg: "Belebung durch Wandel - Kampstraße in Wolfsburg-Fallersleben" (40.200 Euro Förderbeitrag
Nicht berücksichtigt wurden die Wettbewerbsbeiträge von
- Bockenem
- Emstek
- Eschede
- Holzminden
- Lüchow
- Meppen
- Oyten
- Quakenbrück
- Uelzen
- Weyhe
- Winsen/Aller